Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen
Vollständiger Titel: "Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen - Botanik, Ethnopharmakologie und Anwendung"
Bewertung: 




(5/5)
Verlag: Stuttgart: Wiss.Verl.-Ges.; Aarau: AT Verl., 1998
ISBN 3-8047-1599-0 (Wiss.Verl.-Ges.)
ISBN 3-85502-570-3 (AT Verl.)
Eins gleich vorneweg: Die "Enzyklopädie der psychoaktiven Pflanzen" ist das Referenzwerk zum Thema psychoaktive Pflanzen. Neben allen bekannten und vielen kaum bekannten Pflanzen werden auch Gewächse, die man normalerweise nicht als psychoaktiv einstufen würde - wie die Kokospalme - genau beschreiben.
Das knapp 1000 Seiten dicke reich illustrierte Buch ist in 5 große Kapitel gegliedert: Nach der Einleitung werden auf rund 600 Seiten (fast) alle bekannten "Psychoaktiven Pflanzen" genauestens behandelt. Die einzelnen Artikel bieten Informationen zur Botanik, zu Einnahme, Wirkung, Geschichte und auch kulturell Aspekte werden ausführlich erläutert. Im zweiten großen Kapitel werden die "Psychoaktiven Pilze" erfasst. Neben vielen Psilocin-haltigen Arten finden auch der Fliegenpilz und der Panterpilz sowie das Mutterkorn Erwähnung. Im anschließenden Kapitel "Psychoaktive Produkte" werden unter anderem das sagenumwogene "Soma" und verschiedene alkoholische Getränke besprochen. Das breite Spektrum an Informationen wird schließlich mit dem Kapitel "Pflanzenwirkstoffe" abgerundet, das Texte zu den Wirkstoffen der behandelten Pflanzen und Pilze liefert und Vorkommen, Wirkung und Chemie der Stoffe kurz beschreibt.
Jeder der sich ernsthaft mit Drogen beschäftigen möchte, wird um dieses Werk nicht herumkommen. Es bietet ein enormes Maß in Informationen und zeugt von höchster Kompetenz des Autors auf den Gebieten Drogen im Allgemeinen, Ethnopharmakologie und Ethnobotanik.
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Autor dieser Rezension:
thema-drogen.net
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