Die Einnahme THC-reicher Hanfprodukt erfolgt normalerweise durch Rauchen. Meistens wird dazu ein „Joint“ gebaut, indem Haschisch oder Marihuana meist zusammen mit Tabak in ein Zigarettenpapier gewickelt werden.Es gibt aber auch spezielle Rauchgeräte zum Haschisch- und Marihuanarauchen. Ein in Europa besonders populäres Rauchgerät ist die Bong. Ihr Vorteil gegenüber dem Joint ist, dass der Rauch durch Wasser geleitet wird und so die giftigen Teerstoffe teilweise ausgefiltert werden. Das Vorbild der Bong ist die aus dem Orient stammende Wasserpfeife. Auch bei ihr wird der Rauch durch Wasser geleitet, doch im Unterschied zur Bong durch Schläuche eingeatmet. Je nach Anzahl der Schläuche können mehrere Leute gleichzeitig aus ihr Rauchen. Natürlich kann man Haschisch und Marihuana auch in herkömmlichen Pfeifen rauchen, doch es gibt auch spezielle Pfeifen zum Rauchen von Hanfprodukten, wie zum Beispiel das „Chillum“ (auch „Chillam“ geschrieben, „Tschillum“ ausgesprochen). Es stammt aus dem Himalajaraum und Indien und wurde von den Hippies in den 60ern nach Europa und Amerika gebracht.

In Amerika wird Marihuana gerne pur geraucht. In Europa ist es üblich ein Gemisch aus Haschisch oder Marihuana und Tabak zu rauchen. Da Cannabisrauch tief eingeatmet und lange in der Lunge gehalten wird, wird dabei auch eine große Menge Nikotin aufgenommen. Nikotin wirkt dem Cannabis entgegengesetzt: Cannabis verstärkt die Wirkung von Nikotin, Nikotin unterdrückt die des Cannabis. Während Cannabis die Lungengefäße erweitert, werden sie durch das Nikotin zusammengezogen. Um die Wechselwirkung von Cannabis und nikotinhaltigem Tabak zu vermeiden, kann man spezielle nikotinfreie Tabakmischungen verwenden. Sie bestehen meist aus Damianablättern, Rotklee oder THC-armen Hanfblüten und sind wie auch anderes Rauchzubehör in Headshops erhältlich.

Die Aufnahme von Cannabisprodukten kann auch durch orale Einnahme erfolgen. Im Orient und in Nordafrika trinkt man gerne ein Hanfgetränk namens „Bhang“. Es gibt sehr viele unterschiedliche Rezepte dafür. In Nepal wird es aus Hanfblüten, Milch, Zucker, Honig und Gewürzen hergestellt. Oft werden dem Bhang auch andere Drogen, wie das Opium zugesetzt. Leute, die das Rauchen ablehnen backen auch gerne „Cookies“ mit Marihuana oder Haschisch. Rezepte dafür gibt es in einer Reihe an Hanfkochbüchern. Der Nachteil der Hanfkekse ist, dass es leicht zu Überdosierungen kommen kann.