Immernoch werden Drogen gerne in „harte Drogen“ und „weiche Drogen“ eingeteilt.

Den Ursprung hat diese Unterscheidung zwischen „harten“ und „weichen“ Drogen in den Gesetzten, die für harte Drogen höhere Strafmaße als für Cannabis vorsehen. Heute ist die Einteilung in harte und weiche Drogen überholt, da sie sich als unflexible Schwarz-Weiß-Malerei erwiesen hat. Zum einen werden nur illegale Substanzen in diese beiden Kategorien unterteilt, zum anderen ist es schwer Substanzen wie MDMA in einer Kategorie zuzuordnen. Da MDMA keine körperliche und nur relativ geringe psychische Abhängigkeit hervorruft kann man es nicht zu den harten Drogen zählen. MDMA allerdings als weiche Droge zu bezeichnen und es damit auf eine Ebene mit Cannabis zu stellen ist jedoch auch sicherlich falsch.

Eine zeitgemäßere Einteilung wäre folgende:

Substanzen, die psychische und psychische Abhängigkeit auslösen:
Morphin, Heroin, synthetische Opiate, Alkohol, Crack, Ice (siehe Amphetamine)

Substanzen, die nur eine psychische Abhängigkeit auslösen:
Kokain, Amphetamin und Methamphetamin und ein Gutteil der Schlaf- und Beruhigungsmittel

Substanzen, die kaum Abhängigkeit auslösen:
THC, LSD, MDMA, Meskalin, Psilocin, Muscimol

Eine direkte Maß für die Gefährlichkeit der Substanzen ist diese Einteilung nicht. Die allgemeine Gefährlichkeit von MDMA ist als mittel bis hoch einzustufen. Die Halluzinogene LSD, Meskalin, Psilocin und Muscimol sind bei richtiger Dosierung zwar völlig unschädlich für den Körper, können aber unter zu psychischen Komplikationen führen und unter gewissen Umständen auch psychische Krankheiten auslösen.