Unter dem Begriff Halluzinogene fasst man eine Gruppe von Substanzen zusammen, deren Wirkung man im allgemeine als „halluzinogen“, also „Halluzinationen hervorrufend“ einstuft. Diese Beizeichnung ist allerdings nicht ganz korrekt, da es sich bei den Erlebten Eindrücken in der Regel nicht um Halluzinationen im eigentlichen Sinne handelt. Halluzinationen sind nämlich Sinnestäuschungen, die von der Peron, die sie erlebt, nicht von der realen Welt bzw. den Sinneseindrücken, die einen realen Ursprung haben, getrennt werden können. Unter dem Einfluss klassischer Halluzinogene hingegen stellt sich meist kein Realitätsverlust ein.

Wirkung

Bei der Wirkung der Halluzinoge handelt es sich um ein Öffnen sogenannter „Reduktionsschleusen“, was eine Flut von neuen Eindrücken in das Bewusstsein des Konsumenten treten lässt. Das Erlebte hat somit im Normalfall einen direkten Bezug zur Realität. Die gewonnen Eindrücke werden von Freunden der Halluzinogene in der Regel als Bereicherung gesehen, die zu einem tieferen Einblick in das Wesen der Welt und der Wirklichkeit verhelfen kann.

Bekannte Halluzinogene

Die bekannten Halluzinogene sind die natürlich vorkommenden Stoffe Psilocin und Meskalin. Eines der potentesten Halluzinogene wurde 1937 erstmals synthetisch hergestellt und trägt den Namen LSD. Heute sind noch viele weitere Halluzinogene bekannt, die in der Regel illegal sind. Am Schwarzmarkt sind neben Pilzen, die Psilocin enthalten, kaum andere Halluzinogene außer LSD erhältlich. Tauchen sie doch auf, werden sie meist unter dem besser bekannten Namen LSD verkauft. Meskalin wird heute kaum noch eingenommen und wenn dann fast immer durch den Verzehr selbst gezüchteter Kakteen (San-Pedro-Kaktus, Peyote-Kaktus).