Der genaue botanische Name des Peyotekaktus, auch Peyoltl genannt, ist Lophophora williamsii. Seine natürliche Heimat sind die Wüstengebiete von Texas bis Mittelmexiko, wo er allerdings immer seltener anzutreffen ist, weshalb er in den USA mittlerweile eine geschützte Art ist. Wie sein Name schon sagt gehört er zur Familie der Kaktusgewächse (Cactaceae). Der kleine stachellose Kaktus wird bis zu 20cm groß bildet meist nur einen mehrfach gerippten Kopf aus. Auf den Rippen wachsen in Büschen kleine Härchen. In der Mitte des Kopfes treibt in den Sommermonaten eine weiß- bis rosafarbene Blüte aus, die nach einigen Tagen wieder verblüht. Die Frucht des Peyotekaktus ist eine rosafarbene keulenförmige Beere, die äußerst kleine Samen enthält, mit denen der Kaktus normalerweise auch vermehrt wird.

Um richtig zu gedeihen benötigt der Peyotekaktus nahrhafte mineralische lehmhaltige Erde. Auch bei optimaler Pflege dauert es einige Jahre bis der Kaktus groß genug ist, um als Droge verzehrt zu werden. Zur Beschleunigung des Wachstums kann er allerdings auf einen San-Pedro-Kaktus gepfropft werden, wodurch die Wachstumsgeschwindigkeit vervierfacht werden soll.

Inhaltstoffe

Der Peyotekaktus enthält über fünfzig bekannte Alkaloide. Je nachdem wie viel Wasser der Kaktus enthält, schwankt der Alkaloidgehalt zwischen 0,5 und 2,5%. Getrocknete Buttons können bis zu 3,7% Alkaloide enthalten. Von der großen Anzahl der Peyote-Alkaloide ist nur vom Meskalin eine deutliche psychoaktive Wirkung bekannt. 1 g getrocknetes Kaktusmaterial enthält ca. 10mg Meskalin.