Ein Abkömmling des Amphetamins ist das Methamphetamin, genauer 1-Phenyl-2-(Methyamino)-Propan, das an die Amino-Gruppe noch eine Methyl-Gruppe gebunden hat. Es wurde 1919 synthetisiert und später wie das Amphetamin als Appetitzügler, z.B. unter dem Namen „Pervitin“, angeboten. Seit den 70er Jahren ist auch dieser Stoff nicht verkehrsfähig.

Als durchschnittliche Dosis werden 5 – 10mg angegeben, doch auch hier stellt sich sehr schnell eine große Toleranz ein. Methamphetamin beginnt etwa 30 – 40 Minuten nach oraler Einnahme seine Wirkung zu entfalten, die 4 bis 8 Stunden, bei besonders hohen Dosen sogar bis zu 24 Stunden, anhält. Die Wirkung entsteht durch die selben Mechanismen wie die des Amphetamins und wird als etwas stärker empfunden. Amphetamin und Methamphetamin sammeln sich besonders im Fettgewebe an und werden über die Nieren ausgeschieden.